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Berufswahlfahrplan
Übergangsmanagement Schule-Ausbildung/Studium
LernendeRegion main-kinzig+spessart

Ziele des Berufswahlfahrplans

Der Berufswahlfahrplan ist ein regionales Koordinierungsinstrument für die Schnittstelle Schule-Ausbildung/Studium. Mit dem Koordinierungsinstrument soll zum einen erreicht werden, dass die berufsorientierenden Maßnahmen der unterschiedlichen Anbieter so aufeinander abgestimmt werden, dass die Jugendlichen beim Übergang von der Schule in die Berufswelt optimal unterstützt werden. Weiter sollen die Schulen bei der Platzierung und Organisation von berufsorientierenden Maßnahmen unterstützt werden. Schließlich profitieren Betriebe und Anbieter von Berufsorientierungsmaßnahmen von diesem Koordinierungsinstrument, da bereits bestehende Angebote in den Berufswahlfahrplan integriert und Bedarfslücken aufgedeckt werden.

Alle am Berufswahlprozess Beteiligte werden für die Notwendigkeit einer strukturierten Koordinierung von berufswahlorientierenden Maßnahmen sensibilisiert und z. T. als Initiatoren in die Pflicht genommen. Der Berufswahlfahrplan schreibt fest, welche Beteiligten welche Rollen bei der jeweiligen berufsorientierenden Aktivität haben und welche Aufgaben damit verbunden sind. Die Entwicklung des Berufswahlfahrplans orientiert sich an den Erfahrungen des erprobten Berufswahlfahrplans des Kantons Luzern (CH). Diese Transfererfahrungen werden im Verlaufe des Entwicklungsprozesses sorgfältig dokumentiert und können anderen Regionen als Umsetzungsempfehlungen des Berufswahlfahrplans für ihre regionalen Verhältnisse dienen.

Zielgruppe

Der Berufswahlfahrplan richtet sich an alle Institutionen an der Schnittstelle Schule-Ausbildung/Studium. Mit Hilfe des Berufswahlfahrplans werden deren Angebote im Hinblick auf einen optimalen Nutzen für die Jugendlichen koordiniert, die an dieser Schnittstelle stehen. Der/Die Jugendliche und dessen/deren Entwicklung der Berufswahl- und Berufsorientierungskompetenz stehen dementsprechend im Mittelpunkt dieses Koordinierungsinstruments.

Beteiligte

Folgende Akteure unterstützen die Entwicklung und Einführung des Berufswahlfahrplans aktiv:

  • Agentur für Arbeit Hanau
  • Staatliches Schulamt für den Main-Kinzig-Kreis
  • Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern
  • Kreishandwerkerschaft Hanau und Kreishandwerkerschaft Gelnhausen-Schlüchtern
  • Gesamtverband der Arbeitgeber Osthessen und Deutscher Gewerkschaftsbund
  • Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und Katholische Kirche Bistum Fulda (Caritas)
  • Bertha Heraeus und Kathinka Platzhoff Stiftung
  • Lehrkräfte aus Schulen
  • Vertreterinnen bzw. Vertreter von Betrieben

 Moderation und Koordination

Die Entwicklung des Berufswahlfahrplans findet auf unterschiedlichen Ebenen in einer Steuergruppe und einer Projektgruppe statt. Die Arbeitstreffen der beiden Gruppen werden von der LernendenRegion koordiniert und moderiert sowie inhaltlich und konzeptionell vorbereitet. Unterstützt wird die LernendeRegion main-kinzig+spessart dabei von Dr. Walter Goetze (Büro für Bildungsfragen, Thalwil, CH), einem Entwickler des Luzerner Berufswahlfahrplans.

Zeitrahmen und Kosten

Die Kosten für dieses Vorhaben werden durch Bundesmittel gedeckt. Die beteiligten Partner bringen Personal- und Zeitressourcen zur Arbeit in der Steuer- bzw. Projektgruppe ein. Die öffentliche Förderung endet am 30.09.2008. Zu diesem Zeitpunkt soll der Berufswahlfahrplan in der Region eingeführt sein.

PDF-Downloads:  Flyer Jugendliche und ElternBetriebe und Lehrkräfte

Berufswahl-Fahrplan - der Berufsorientierungsprozeß in 24 Schritten

Berufswahl-Fahrplan - Abgleich mit den Hessischen Lehrplänen Deutsch, Mathe und Ethik

Handbuch für Jugendliche

15.11.2008/sb

 

 

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